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Handel 4.0 - Politik und Impulse für den digitalen Handel
Sehr geehrte Damen und Herren, 

was macht eigentlich ein/e SchülerIn, der/die Online-HändlerIn werden möchte? Ab dem 1. August 2018 gibt es darauf eine passende Antwort: Er/sie wird natürlich Kaufmann/frau im E-Commerce

Und was macht ein/e Händler/in, der/die up-to-date in puncto rechtlicher Anforderungen an AGB bleiben möchte? Er/Sie verfolgt die Änderungen der HDE Muster-AGB (und lässt sich von seinen Landes- und Regionalverbänden beraten)!

Dieses und weitere Infos und Befragungen zu digitalem Verbraucherschutz auf Online-Marktplätzen, Aktivitäten zur ePrivacy-Verordnung und die "Digitalampel" für KMU erwarten Sie.

Eine spannende Lektüre wünscht,

Ihr Stephan Tromp
Stellv. Hauptgeschäftsführer
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Der neue Ausbildungsberuf: Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce
Worum geht es?
Der Einzelhandel wird zunehmend digitaler, technischer und serviceorientierter und die Tätigkeitsfelder müssen sich dem stetig wachsenden E-Commerce anpassen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat aus diesen Gründen bereits im Mai 2015 ein Konzept für den neuen kaufmännischen Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce vorgelegt und die Ausbildungsinhalte mit Sachverständigen aus den Unternehmen zusammen erarbeitet. Der neue passgenaue Ausbildungsberuf, soll den Nachwuchs vor allem systematischer und qualifizierter auf eine Karriere im Online-Handel vorbereiten.

Was ist die neuste Entwicklung?
Der HDE stellte den Beruf bundesweit zum ersten Mal Unternehmen, Verbänden und Öffentlichkeit in Düsseldorf vor. In dem neugeschaffenen Kaufmann im E-Commerce sieht der HDE das Potenzial, viele neue Nachwuchskräfte für den Einzelhandel zu begeistern.

Was sind die nächsten Schritte?
Es folgen viele weitere Informationsveranstaltungen in ganz Deutschland. Ab dem 1. August 2018 können die Unternehmen dann Kauffrauen und Kaufmänner im E-Commerce ausbilden. Bewerbungen für entsprechende Ausbildungsplätze sind bereits heute möglich.

>> Weitere Informationen, Flyer + FAQ

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HDE stellt neue Muster-AGB vor
Worum geht es?
Online-Händler stehen vor der Herausforderung AGB zu formulieren, die zugleich rechtlich zulässig als auch vom Kunden zu verstehen sind. Mit dem Angebot von Muster-AGB unterstützt der HDE seine Mitglieder mit Formulierungsvorschlägen, die sich an der aktuellen Rechtslage orientieren und regelmäßig angepasst werden. So sollen Abmahnungen nach Möglichkeit vermieden werden.

Was ist die neuste Entwicklung?

Ergänzt wurden die Muster-AGB mit einem Hinweis auf die Verbraucherschlichtung. Dabei wurde unterstellt, dass bei den Online-Händlern keine Bereitschaft zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren besteht. 
Da die Rechtsprechung sich gerade im dynamischen Bereich des Online-Handels jedoch ständig weiterentwickelt, kann mit den Online-AGB letzte Rechtssicherheit leider nicht geboten werden. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Neuregelungen der Verbraucherrechte-Richtlinie, da hierzu noch keine Rechtsprechung existiert.

Was sind die nächsten Schritte?
Da die Formulierung allgemeingültiger AGB für Online-Händler ohnehin problematisch ist und diese immer auf die spezifischen Bedürfnisse des einzelnen Unternehmens zugeschnitten werden sollten, empfehlen wir unseren Mitgliedsunternehmen vor der unveränderten Verwendung der Muster-AGB unbedingt eine Beratung mit ihrem zuständigen Landes- oder Regionalverband. Nur auf diese Weise kann im Interesse des Unternehmens eine möglichst hohe Rechtssicherheit gewährleistet werden.

>> Zu den neuen Muster-AGB  (nur für Mitglieder)
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ePrivacy-Verordnung: HDE ruft Bundesregierung zum Handeln auf 
Worum geht es?
Bereits zu Beginn dieses Jahres stellte die EU-Kommission einen Entwurf für eine neue E-Privacy-Verordnung vor, zu dem der HDE offiziell Position bezog. Zwischenzeitlich erfolgte eine Aufforderung der estnischen Ratspräsidentschaft an die Mitgliedsstaaten, zu dem Vorschlag der Kommission konkret Stellung zu nehmen. Die Verhandlungen in Brüssel münden damit in die ergebniskritische Phase. 

Was ist die neuste Entwicklung?
Vor diesem Hintergrund hat nun der HDE mit dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) in einem Brief an Kanzleramtsminister Peter Altmaier seine Einschätzung zu dem Entwurf abgegeben. Demnach weist der Kommissionsvorschlag gravierende Defizite auf, die für die Mehrheit deutscher Unternehmen notwendige, bislang ebenso legitime wie legale datenbasierte Geschäftsmodelle wie z.B. innovative 
E-Commerce-Lösungen und datenbasierte Online-Dienstleistungen verhindern würden. Es muss daher sichergestellt sein, dass einwilligungslose Datenverarbeitungen in Transparenz und mit Widerspruchsmöglichkeit mindestens in dem Maße ermöglicht werden, wie dies nach der DSGVO vorgesehen ist. 

Was sind die nächsten Schritte?
Der HDE fordert die Bundesregierung auf, sich im Rat gegen den Vorschlag der EU-Kommission in der aktuellen Version auszusprechen und die existierenden Defizite aktiv anzusprechen.

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HDE nimmt zu Verbraucherrechten auf Plattformen und Online-Marktplätzen Stellung
Nach dem kürzlich erschienenen Fitness-Check des Verbraucher- und Vermarktungsrechts und der Bewertung der Verbraucherrechtsrichtlinie sucht die Kommission in einer Umfrage nun die Ansichten der EU-Bürger zu möglichen gezielten gesetzlichen Änderungen der EU-Verbraucherschutzrichtlinien . Neben einer öffentlichen Umfrage (vgl. letztes Briefing) werden dabei auch gezielte Konsultationen bestimmter Betroffener durchgeführt.

Zunächst geht es hierbei um die Anwendbarkeit bestimmter Verbraucherrechte auf Plattformen und Online-Marktplätzen: Häufig wüssten Verbraucher nicht, ob sie auf der Plattform selbst oder bei einem Drittanbierter einkaufen und ob dieser Drittanbieter als Gewerbetreibender und damit unter den EU-Verbraucherschutzvorschriften handelt oder nicht.

Der HDE hat zu dieser Konsultation nun eine Antwort ausgearbeitet, die sie untenstehend finden. Anmerkungen können Sie uns gerne bis zum 9. September 2017 zusenden. Da bestimmte Fragen nur von Unternehmen selbst beantwortet werden können, dürfen Sie selbstverständlich auch eigene Antworten einreichen, um so die Stimme des Handels in dieser Konsultation zu verstärken. Eine Beteiligung ist noch bis zum 11. September 2017 möglich.

>> Zur vollständigen Meldung und den Antworten des HDE (nur für Mitglieder)
>> Jetzt an der Befragung teilnehmen!

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Link zur OS-Plattform bei gewerblichen eBay-Angeboten ist Pflicht
Worum geht es?
Seit dem 9. Januar 2016 sind Online-Händler gesetzlich verpflichtet, auf ihren Webseiten auf die EU-Plattform zur Online-Streitschlichtung hinzuweisen. Zusätzlich sind Online-Händler seit dem 1. Februar 2017 verpflichtet anzugeben, ob Sie selbst an der Onlinestreitschlichtung teilnehmen möchten oder ob sie dazu gesetzlich verpflichtet sind.

Was ist die neuste Entwicklung?
In einem aktuellen Fall urteilte jetzt das OLG Hamm, dass eine bloße textliche Wiedergabe der Internetadresse (URL) der OS-Plattform nicht genügt. Vielmehr muss ein Link, also eine "anklickbare" Verknüpfung bestehen. Geklagt hatte eine eBay-Händlerin, nachdem ein Produkt einer Wettbewerberin eben nur einen bloßen textlichen Hinweis auf die OS-Plattform enthielt.  
Was sind die nächsten Schritte?
Das OLG Hamm stellte in seinem Urteil klar, dass ein "Link" nach dem allgemeinen Sprachgebrauch eine entsprechende Funktionalität ("Klickbarkeit") aufweisen muss. Weiterhin besteht die Verpflichtung zur Einstellung dieser entsprechenden Funktionalität auch für Angebote auf Internetplattformen wie eBay. Derartige Angebote werden vom Begriff der "Website" im Sinne der genannten Vorschrift erfasst. Das Gericht forderte eine weite Auslegegung des Begriffs "Website" aus der entsprechenden Verordnung.

>> Zum Urteil
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Mittelstand 4.0-Agentur Handel veröffentlicht Onlineratgeber für Digitalisierungsprozesse
Worum geht es?
Auch für kleine und mittlere Handelsunternehmen ist es zunehmend wichtig, digital gut aufgestellt zu sein. Als Grundstein für einen erfolgreichen Digitalisierungsprozess sollten Ressourcen und Maßnahmen zielgerichtet geplant werden – dafür müssen Unternehmen zunächst jedoch feststellen, wie gut sie in puncto Digitalisierung aktuell dastehen. 
Was ist die neuste Entwicklung?
Mit dem neuen Onlineratgeber „Digitalisierung richtig anpacken“ hilft die Mittelstand 4.0-Agentur Handel kleinen und mittleren Handelsunternehmen, insbesondere aus dem B2B- und Produktionsverbindungshandel, ihren digitalen Reifegrad zu bestimmen. Der Onlineratgeber wertet die Antworten unmittelbar im Anschluss in Form eines Ampelsystems aus und gibt erste Handlungsempfehlungen.

Tiefergehende Empfehlungen und Praxistipps liefert der Leitfaden „Digitalisierung richtig anpacken – Worauf kleine und mittlere Unternehmen im Produktionsverbindungshandel achten sollten“, den Unternehmen am Ende des Onlineratgebers herunterladen können. Unter Berücksichtigung des aktuellen digitalen Reifegrads erklärt der Leitfaden unter anderem anhand von Praxisbeispielen, wie die Digitalisierung im Unternehmen vorangetrieben werden kann und welche neuen Möglichkeiten sich kleinen und mittleren Handelsunternehmen hierdurch eröffnen.

>> Zum neuen Onlineratgeber
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Herzliche Grüße,

Stephan Tromp
Stellv. Hauptgeschäftsführer
 
Handelsverband Deutschland - HDE - e.V.
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
 
Tel.: +49 (30) 726 250 15
Fax: +49 (30) 726 250 19
Mail: tromp@hde.de
Twitter: @StephanTromp
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www.einzelhandel.de

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Handelsverband Deutschland e.V. (HDE)
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Am Weidendamm 1A
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