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Handel 4.0 - Politik und Impulse für den digitalen Handel
Sehr geehrte Damen und Herren, 

ab Mai 2018 ist sie von jedem EU-Händler einzuhalten - die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Bei Verstoß drohen Geldbußen von bis zu 20 Mio. EUR oder 4 % des weltweit erzielten Jahresumsatzes sowie behördliche Maßnahmen und ggf. Strafbarkeit. Um sich im Dickicht der vielzähligen und weitreichenden Vorschriften zu orientieren, hat der Arbeitskreis "Datenschutz" eine Reihe von Merkblättern zur Umsetzung der DS-GVO speziell für Händler verfasst. Die bereits veröffentlichten Merkblätter sind ab sofort zugänglich!

Spannende Änderungen haben sich zudem für die Werbung mit Influencern ergeben. In einem aktuellen Gerichtsurteil wurde die Kennzeichnung "#ad" zunächst als unzureichend bewertet, was zur Einführung eines neuen Werbe-Tools auf Instagram geführt hat.

Zuletzt ein paar aktuelle Markteinblicke: Das EHI und statista haben die Top 10 Online Shops 2017 gekührt und das EU-Verbraucherbarometer 2017 wurde veröffentlicht!

Eine spannende Lektüre wünscht,

Ihr Stephan Tromp
Stellv. Hauptgeschäftsführer
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HDE stellt Merkblätter zur neuen Datenschutz-Grundverordnung zur Verfügung
Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz treten am 25. Mai 2018 in Kraft. Mit der Verordnung ergeben sich für Händler eine Vielzahl neuer Vorgaben und Pflichten. So werden beispielsweise die Informationspflichten und die Rechte der von der Datenverarbeitung Betroffenen ausgeweitet. 

Die AG Datenschutz des HDE hat erste Merkblätter erstellt, die nach Themen gegliedert die neuen Regelungen der Datenschutzgrundverordnung und des neuen Bundesdatenschutzgesetzes darstellen. Bereits fertig gestellt sind Merkblätter zu den Themen "Betroffenenrechte", "Informationspflichten" und "Einwilligung". Weitere Merkblätter folgen in den kommenden Monaten.

>> Zu den Datenschutz-Merkblättern des HDE (nur für Mitglieder)
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Markeninhalte auf Instagram müssen eindeutig gekennzeichnet sein
Worum geht es?
Immer häufiger buchen Unternnehmen für Werbekampagnen Blogger und Influencer, die auf ihren jeweiligen Kanälen für die entsprechenden Produkte werben. Streitthema ist dabei in Deutschland immer noch die Kennzeichnung dieser Kooperationsgeschäfte und damit die Abgrenzung zur Schleichwerbung

Was ist die neueste Entwicklung?

In einem aktuellen Urteil stellte das Oberlandesgericht Celle nun klar, dass werbliche Instagram-Posts "auf den ersten Blick" erkennbar sein müssen. In dem Verfahren hatte eine große Drogeriemarktkette einen Instagram-Star gebucht, der seine 1,3 Millionen Follower auf ein Angebot hinweisen sollte. In dem entsprechenden Beitrag verwies dieser dann mit der Kennzeichnung #ad im zweiten von insgesamt sechs  
Hashtags auf die Kooperation mit dem Unternehmen. Das Unternehmen wurde zu einem Ordnungsgeld verurteilt. 25.000 Euro werden für den Fall künftiger Zuwiderhandelungen fällig.

Was sind die nächsten Schritte?
Instagram hat die Problematik erkannt und stellt seinen Nutzern künftig ein Werbe-Tool zur Verfügung, mit dem die Verknüpfung von Markeninhalten einfacher zu handhaben sein soll. Das Tool kommuniziert den Nutzern klar, ob zwischen Ersteller und Unternehmen eine geschäftliche Beziehung besteht. Wenn ein Beitrag markiert ist, steht im Header des Beitrags „Bezahlte Partnerschaft mit [Geschäftspartner]". Markeninhalte werden so transparenter und einheitlicher gestaltet. Die Bereitstellung des Tools erfolgt im Gleichschritt mit den aktualisierten Richtlinien von Facebook und Instagram, die auch die Einführung einer Richtlinie zu Markeninhalten vorsehen.

>> Zum neuen Tool für Markeninhalte auf Instagram
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Die Top 10 Online-Shops in Deutschland 2017
Amazon ist auch weiterhin mit Abstand die Nummer 1 unter den in Deutschland aktiven Online-Shops. Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen hierzulande einen Umsatz in Höhe von rund 8,1 Milliarden Euro. Mit weitem Abstand folgen Otto (2,7 Milliarden Euro), Zalando (1,1 Milliarden Euro) und notebooksbilliger (706 Millionen Euro), womit die Top 4 im Vergleich zum Vorjahr unverändert bleiben.

Mehr Bewegung gibt es auf den unteren Rängen. MediaMarkt verdrängt als "Neueinsteiger" Apple aus dem Ranking und BonPrix kann zwei Plätze gutmachen und steht nun auf Rang 5. Alle vertretenen Unternehmen konnten zudem ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern.
Das Ranking der Top 10 Online-Shops ist Teil der gemeinsam von Statista und dem EHI veröffentlichten Studie "E-Commerce Markt Deutschland 2017", die im Oktober bereits zum neunten Mal erscheinen wird. Die Studie untersucht den deutschen B2C E-Commerce-Markt aus Angebotssicht anhand einer detaillierten Analyse der 1.000 größten Online-Shops nach Umsätzen.

>> Zur Studie
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Einzelhändler sehen Online-Verkauf in andere EU-Länder weiterhin kritisch
Worum geht es? 
Seit 2008 veranschaulichen die EU-Verbraucherbarometer wie der Binnenmarkt für die Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU funktioniert. Sie werden veröffentlicht und sollen bewirken, dass die Ergebnisse von Verbraucherumfragen stärker beachtet werden und in die Politikgestaltung einfließen.

Was ist die neueste Entwicklung?
Aus dem Verbraucherbarometer 2017 der EU-Kommission geht hervor, dass immer mehr Verbraucher in der EU online einkaufen und das Vertrauen in den elektronischen Handel insbesondere bei Einkäufen in anderen EU-Ländern gewachsen ist. 

Einzelhändler zögern ihrerseits noch bei der Ausweitung ihres Online-Geschäfts und sehen den Online-Verkauf von Waren in andere EU-Länder weiterhin kritisch. Ihre Bedenken hängen in erster Linie mit dem höheren Betrugsrisiko und der größeren Gefahr von Zahlungsausfällen bei grenzüberschreitenden Verkäufen zusammen. 
Das Barometer zeigt aber auch, dass das Vertrauen der Verbraucher in den elektronischen Handel stark zugenommen hat. Bei Online-Käufen im Inland ist das Vertrauen der Verbraucher seit der letzten Barometerumfrage um 12 Prozentpunkte gestiegen und für Käufe aus anderen EU-Mitgliedstaaten lag der Anstieg gar bei 21 Prozentpunkten.

Insgesamt werden weniger Beschwerden durch Verbraucher vorgebracht, und solche, die sich beschweren, sind zufriedener mit der Bearbeitung ihrer Beschwerde. Doch fast ein Drittel der Verbraucher hat von einer Beschwerde abgesehen, da sie der Auffassung waren, dass die Erstattungsbeträge zu niedrig waren (34,6 %) oder das Verfahren zu lange gedauert hätte (32,5 %).

>> Zum Verbraucherbarometer 2017
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Herzliche Grüße,

Stephan Tromp
Stellv. Hauptgeschäftsführer
 
Handelsverband Deutschland - HDE - e.V.
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
 
Tel.: +49 (30) 726 250 15
Fax: +49 (30) 726 250 19
Mail: tromp@hde.de
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Handelsverband Deutschland e.V. (HDE)
Stephan Tromp
Am Weidendamm 1A
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