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Handel 4.0 - Politik und Impulse für den digitalen Handel
Sehr geehrte Damen und Herren, 

für alle, die die HDE Muster-AGB für den Online-Handel nutzen, heißt es: Zeit für ein Update! Für alle, die auf Nachwuchssuche im E-Commerce sind, heißt es: Feuer frei für die ersten Kaufleute im E-Commerce! Und für alle, die sich schon in Weihnachtsstimmung wiegen, bietet der aktuelle HDE Online-Monitor Newsletter einen Einblick in das Weihnachtsshopping 2017.

Ein frohes Fest und einen guten Rutsch wünscht,

Ihr Stephan Tromp
Stellv. Hauptgeschäftsführer
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Neuer HDE Online-Monitor Newsletter: Weihnachten 2017 – Wie wird (online) eingekauft? 
Weihnachten steht vor der Tür und das Weihnachtsshopping ist in vollem Gange. Der aktuelle HDE Online-Monitor Newsletter schaut sich das Einkaufsverhalten, sowie die  Wahrnehmung der Weihnachtsstimmung der Kunden im Detail an. Dabei stehen folgende Fragen im Fokus:
  • Wo wird für Weihnachten 2017 eingekauft?
  • Was verbinden Verbraucher mit dem Weihnachtseinkauf?
  • Wie bewerten Verbraucher die weihnachtliche Atmosphäre?
Das Wichtigste in aller Kürze: Mehr als ein Viertel der Weihnachtsgeschenke möchten deutsche Verbraucher 2017 im Onlinehandel kaufen. Fokussiert man auf die Online-Shopper, erfolgt fast die Hälfte aller Weihnachteinkäufe online. So werden die Onlineausgaben für Geschenke voraussichtlich um rund 14 % gegenüber dem Vorjahr wachsen.

>> Zum Online-Monitor

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Aktualisierte Muster-AGB für den Online-Handel
Der HDE hat seine Muster-AGB für Online-Händler im Hinblick auf die aktuelle Rechtslage aktualisiert. Auch das aktuelle Muster wurde von uns wieder sorgfältig verfasst mit dem Ziel, Abmahnungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Da die Rechtsprechung sich gerade im dynamischen Bereich des Online-Handels ständig weiterentwickelt, kann mit den Online-AGB letzte Rechtssicherheit leider nicht geboten werden.

Da die Formulierung allgemeingültiger AGB für Online-Händler ohnehin problematisch ist und diese immer auf die spezifischen Bedürfnisse des einzelnen Unternehmens zugeschnitten werden sollten, empfehlen wir unseren Mitgliedsunternehmen vor der unveränderten Verwendung der Muster-AGB unbedingt eine Beratung mit ihrem zuständigen Landes- oder Regionalverband. Nur auf diese Weise kann im Interesse des Unternehmens eine möglichst hohe Rechtssicherheit gewährleistet werden.

>> Zu den Muster-AGB (nur für Mitglieder)
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Luxusanbieter dürfen Vertrieb über Amazon und Co. beschränken
Der Europäische Gerichtshof entschied am 6. Dezember 2017, dass Hersteller von Luxuswaren den Vertrieb über Online-Plattformen wie Amazon oder Ebay einschränken dürfen. Ein solches Verbot sei geeignet, das Luxusimage der Waren sicherzustellen. Im Ausgangsfall geht es um ein Verfahren von Coty Germany gegen einen  Einzelhändler, der entgegen einer Klausel in seinem Händlervertrag Markenartikel von Coty über Amazon vertreibt.
Das Urteil ist jedoch kein Freifahrtschein für die Markenhersteller, Online-Händlern künftig den Verkauf ihrer Waren über Plattformen zu verbieten. Vielmehr haben die Richter klargestellt, dass Vertriebsbeschränkungen durch die Industrie enge Grenzen gesetzt sind. So ist es beispielsweise auch künftig nicht möglich, dass der Hersteller Händlern den Verkauf seiner Produkte auf Online-Plattformen untersagt, wenn der Hersteller dort selbst seine Ware anbietet. Außerdem hat der EuGH deutlich gemacht, dass eine solche Maßnahme nur im Luxussegment legal sein kann, wenn es um den Schutz des Markenimages geht. Auch dann aber müssen klare und nachvollziehbare Kriterien ersichtlich sein, warum der Vertrieb über bestimmte Plattformen nicht stattfinden soll.

>> Zum EuGH-Urteil
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Im Gesetzblatt veröffentlicht: Neuer Ausbildungsberuf für Kaufleute im E-Commerce
Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 18.12.2017 steht der vom HDE maßgeblich initiierte neue Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce nun auch offiziell ab dem 1. August 2018 für Unternehmen und Auszubildende zur Verfügung.

Der HDE sieht darin einen wichtigen Meilenstein bei der Digitalisierung und Modernisierung der Berufe. Mit dem Kaufmann im E-Commerce werden die Auszubildenden zukünftig systematisch für eine Karriere im Online-Bereich qualifiziert. Gleichzeitig sollen mit dem neuen Beruf viele neue Nachwuchskräfte für eine Ausbildung im Handel begeistert werden.

Bereits 2015 hatte der HDE ein Konzept für die Schaffung des Ausbildungsberufs Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce vorgelegt und anschließend als Federführer der Arbeitgeberseite die Ausbildungsinhalte gemeinsam mit Sachverständigen aus den Unternehmen erarbeitet. Seit einigen Monaten stellt der HDE den Beruf bundesweit Unternehmen, Verbänden und der Öffentlichkeit vor.

>> Zum Imagefilm "E-Commerce-Kaufleute"
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Ministerrat nimmt gemeinsamen Standpunkt zur Barrierefreiheit an
Das Europäische Parlament hatte am 14. September 2017 den Bericht des Berichterstatters zum Kommissionsvorschlag für eine Richtlinie zur „Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen“ angenommen. Nun hat der Rat der Arbeits- und Sozialminister nachgezogen und sich ebenfalls auf einen gemeinsamen Standpunkt geeinigt.

Wir konnten durch unser Lobbying an diesem Text einige Verbesserungen im Vergleich zum ursprünglichen Vorschlag der Kommission erreichen, insbesondere bei den Übergangsfristen und bzgl. der Ausnahme für Kleinstunternehmen. Gerade bei Artikel 12 (Unverhältnismäßige Belastungen für Unternehmen) ist jedoch ein Rückschritt festzustellen, denn dieser ist in der Ratsversion zu kompliziert und in der Praxis aufwändig umzusetzen. Das Parlament hat hier einen praktikableren Ansatz gewählt, für den wir uns einsetzen werden. 

Rat und Parlament müssen sich gemeinsam auf einen Text einigen, um das Gesetzgebungsverfahren zum Abschluss zu bringen. Die Trilogverhandlungen zwischen Rat, Parlament und Kommission werden in Kürze beginnen und voraussichtlich im Frühjahr 2018 zum Abschluss kommen.

>> Mehr Informationen
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Einigung im Trilog über Verordnung zum grenzüberschreitenden Paketversand
Vertreter von Rat, Parlament und Kommission einigten sich am 14. Dezember 2017 in den Trilogverhandlungen auf einen gemeinsamen Text für die neue Verordnung über grenzüberschreitende Paketdienstleistungen.
Die EU-Kommission soll künftig die Portotarife für Päckchen innerhalb Europas zum direkten Vergleich im Internet veröffentlichen - in der Hoffnung auf sinkende Preise. Aktuell würden zu hohe grenzüberschreitende Zustellkosten verhindern, dass das Potenzial des EU-Binnenmarktes ausgeschöpft werde. Die zusätzliche Transparenz soll helfen, die Preisunterschiede zu nivellieren. Darüber hinaus sollen Aufsichtsbehörden mehr Kompetenzen bekommen, den Paketmarkt zu überwachen. Paketdienstleister müssen nationalen Behörden mehr Daten zur Verfügung stellen, aber auch Händler sollen in bestimmten Fällen Informationen für Verbraucher bereithalten.

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EU-Kommission bereitet Vorschlag zur Regulierung von Online-Plattformen vor
Die EU-Kommission möchte noch vor Ende des Jahres einen Vorschlag zu fairem Wettbewerb im Online-Plattformbereich, speziell in Bezug auf Beziehungen zwischen Plattformen und Unternehmen (P2B) vorstellen. Damit geht sie über die Ankündigungen in der digitalen Binnenmarktstrategie hinaus, da in dieser Strategie lediglich ein Prüfauftrag erteilt wurde. Nun ist in diesem Bereich aber durchaus mit konkreter Gesetzgebung zu rechnen.

Der Kommissionsvorschlag soll im April 2018 veröffentlicht werden.

>> Zum Regulierungsfahrplan
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Video-Rückblick: 7. Forum Handel 4.0 zu den potenzialen von Big Data & KI im Handel
Warum Händler Künstliche Intelligenz zum Überleben benötigen und was für und gegen eine Algorithmenkontrolle spricht wurde am 28.11.2017 beim 7. Forum Handel 4.0 intensiv diskutiert. Unser kleiner Videorückblick gibt einen Eindruck der vielfältigen Meinungen und spannenden Praxisinsights - und zeigt, warum Sie beim nächsten Mal unbedingt dabei sein sollten!

>> Zum Video
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Herzliche Grüße,

Stephan Tromp
Stellv. Hauptgeschäftsführer
 
Handelsverband Deutschland - HDE - e.V.
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
 
Tel.: +49 (30) 726 250 15
Fax: +49 (30) 726 250 19
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