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Handel 4.0 - Politik und Impulse für den digitalen Handel
Sehr geehrte Damen und Herren, 

kaum zu glauben, aber er ist da: der Koalitionsvertrag 2018-2021. Was wird die politische Zukunft für den digitalen Handel bringen? Der HDE hat für Sie eine Übersicht und Einschätzung der relevanten geplanten (oder eben nicht adressierten) digitalpolitischen Maßnahmen erstellt, um einen ersten Ausblick auf die zu erwartenden Weichenstellungen und Unterstützung aber auch angedachte Regulierung und Hindernisse in den nächsten Jahren zu geben. 

Das Jahr 2018 nimmt jedoch nicht nur politisch Fahrt auf, sondern birgt auch wirtschaftlich Potenzial für große Schritte im E-Commerce, wie der HDE Online-Monitor Newsletter "Onlinehandel 2017/18 - Rückblick und erste Voraussicht" zeigt. Der Handelsreport Lebensmittel Online setzt sich zudem mit den großen Erwartungen an Amazon Fresh & Co auseinander und stellt sich der Frage: Hoffnungsträger oder Hype? 

Viel Spaß bei der Lektüre,

Ihr Stephan Tromp
Stellv. Hauptgeschäftsführer
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Digitalpolitik 2018-2021: Was bringt der Koalitionsvertrag für den digitalen Handel?
Symbolbild Amazon „Angesichts der Dynamik der Veränderung müssen wir große Schritte wagen, um an die Spitze zu kommen. Wir wollen unser Land in allen Bereichen zu einem starken Digitalland entwickeln“, heißt es im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD.

Welche Maßnahmen auf diesem Weg zum "Digitalland" geplant sind und was diese für den digitalen Handel bedeuten, hat der der HDE in einer politischen Analyse zusammengestellt.

>> Zum Artikel

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Geoblocking-Verordnung im EU-Parlament angenommen
Die EU-Verordnung zur Einschränkung von Geoblocking wurde am 6. Februar 2018 im Europäischen Parlament in Straßburg mit 557 zu 89 Stimmen bei 33 Enthaltungen angenommen. Die abschließende Annahme durch die Minister der Mitgliedstaaten gilt nur noch als Formsache.
Nach der Annahme der Verordnung, wird der Text im Amtsblatt der EU veröffentlicht und tritt am 20. Tag nach dieser Veröffentlichung in Kraft (voraussichtlich gegen Mitte März 2018). Es ist eine Übergangsfrist von lediglich neun Monaten vorgesehen. Erst nach Ablauf dieser Übergangsfrist - voraussichtlich im Dezember 2018 - ist die Verordnung dann direkt in den Mitgliedstaaten anwendbar.
Der HDE erarbeitet zur Zeit ein Merkblatt zu den praktischen und rechtlichen Auswirkungen der Verordnung. Eine inhaltliche Bewertung der Verordnung hatte der HDE im Rahmen der Einigungung im Trilog vorgenommen.

>> Zur inhaltlichen Bewertung

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NIS-Richtlinie: Neue IT-Sicherheitsvorgaben für Online-Marktplätze
Symbolbild Amazon Mit dem Ziel der Schaffung von mehr Cyber-Sicherheit in Europa wurde schon im Juli 2016 die Richtlinie zur Gewährleistung einer hohen Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS-Richtlinie) verabschiedet und im Juni 2017 in deutsches Recht umgesetzt. Damit werden erstmalig auch speziell für Online-Marktplätze  Mindestsicherheitsanforderungen und Meldepflichten für Sicherheitsvorfälle mit erheblichen Auswirkungen definiert, die ab dem 10. Mai 2018 von den betroffenen Unternehmen umgesetzt werden müssen.

Am 31.01.2018 wurde die entsprechende Durchsetzungsverordnung veröffentlicht, die die Vorgaben für Sicherheitsmaßnahmen und Meldepflichten konkretisiert.

Als zuständige nationale Cyber-Sicherheitsbehörde unterstützt das BSI bei der Umsetzung der neuen Vorgaben und wird die Meldestelle für Sicherheitsvorfälle betreiben.
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Lebensmittel Online: Hoffnungsträger oder Hype?
FMCG-Sortimente spielen mit einem Umsatzanteil von 7,7 Prozent, im Rahmen des Online-Handels bisher nur eine untergeordnete Rolle. Der Umsatzanteil von Lebensmitteln am gesamten Online-Handel liegt nur bei 3,8 Prozent. Dennoch sind Lebensmittel der Wachstumstreiber des Online-Handels. So lag 2016 der Anstieg von Food online mit einer Wachstumsrate von 21,2 Prozent deutlich über dem der Nonfood-Sortimente mit einer Wachstumsrate von 13,7 Prozent. 

Wie weit ist die Digitalisierung in der FMCG-Branche derzeit im Kontext Endverbraucher fortgeschritten? Welche Wege gehen Lebensmittelhandel und Ernährungsindustrie in der direkten Kundenansprache und wie werden E-Commerce-Aktivitäten verfolgt? Um mehr Transparenz in der angeheizten Diskussion zu schaffen, beauftragte der Handelsverband Deutschland das Institut für Handelsforschung Köln (IFH Köln), eine detaillierte Analyse der Kommunikations- und E-Commerce-Aktivitäten der Top 20 Vertriebslinien und der Top 150 Lieferanten des LEH durchzuführen.

>> Zum Handelsreport Lebensmittel Online

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Onlinehandel 2017/18 – Rückblick und erste Voraussicht
Wie lief das Jahr 2017 für den Online-Handel? Fast die Hälfte der Online-Shopper hat 2017 mehr Geld online ausgegeben als 2016. Lediglich 10% haben weniger Geld im Onlinehandel ausgegeben. Bei den Smart Consumern ist der Anteil mit gestiegenen Onlineausgaben noch deutlich größer (57%).

Insgesamt haben die gestiegenen Ausgaben nach ersten Erkenntnissen 2017 für ein Wachstum des Umsatzes im Onlinehandel um rund 10 % auf 48,7 Mrd. Euro (netto) gesorgt. Damit ist der Umsatz in absoluten Zahlen stärker gestiegen als 2016: Im Jahr 2016 betrug der Zuwachs 4,3 Mrd. Euro, 2017 sind es rund 4,5 Mrd. Euro

Aber noch spannender: Was haben wir 2018 zu erwarten? Wie wird online eingekauft? Wie werden die Kunden (digital) erreicht? Einen Blick in die Zukunft wagt die Konsumentenbefragung im aktuellen Online-Monitor Newsletter!

>> Zum HDE Online-Monitor Newsletter

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BGH-Urteile zu markenrechtlichen Ansprüchen auf Amazon
Symbolbild Amazon Das BGH hat sich in gleich zwei Fällen mit den markenrechtlichen Ansprüchen von Herstellern gegenüber Amazon auseinandergesetzt. Beide Hersteller unterhalten ein selektives Vertriebssystem und schließen den Verkauf über Online-Marktplätze aus. Sie klagten wegen eines Missbrauch ihrer geschützten Marken, wenn Suchworteingaben dazu benutzt werden, ähnliche Produkte aus zum Teil deutlich niedrigeren Preissegmenten anzubieten. Die Ergebnisse in aller Kürze:
  1. Konkurrenzprodukte: Bei einer Suche nach dem Markennamen "Ortlieb" auf Amazon schlägt der Marktplatz eine Liste von Konkurrenzprodukten vor. Der BGH sieht das Markenrecht hier nur verletzt, wenn Kunden nicht erkennen könnten, dass es sich um einen anderen Hersteller handle. Dies sei laut BGH jedoch unwahrscheinlich.
  2. Autovervollständigung: Bei der Eingabe des Markennamens "Gofit" in die Amazon-Suche wird dieser automatisch zu Produkten wie der "Gofit Gesundheitsmatte" vervollständigt. Hierin sieht der BGH keine Beeinträchtigung des Unternehmenskennzeichens.
>> Der Fall "Ortlieb"
>> Der Fall "Gofit"
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Leitsätze für einen mittelstandsgerechten Digitalisierungsprozess
Symbolbild Amazon Gemeinsam mit neun weiteren Verbänden hat der HDE in der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand Leitsätze für einen mittelstandsgerechten Digitalisierungsprozess entwickelt.

Die Verbände machen deutlich, dass die Wahrnehmung und Realisierung der Digitalisierungschancen in der unternehmerischen Verantwortung liegt. Gleichzeitig müssen aber die politisch zu setzenden Rahmenbedingungen stimmig sein, damit mittelständische Unternehmen diese Potenziale bestmöglich erkennen und die damit verbundenen Herausforderungen bewältigen können. Dies ist inzwischen eine standortpolitische Kernaufgabe par excellence. Verzögerungen und  Versäumnisse in diesem Bereich hemmen den Digitalisierungsprozess gerade auch im Mittelstand und kosten somit Wachstums-, Beschäftigungs- und damit Wohlstandspotenziale.


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EVENTS & TERMINE
Alle Veranstaltungen zu Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce finden Sie hier.
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Herzliche Grüße,

Stephan Tromp
Stellv. Hauptgeschäftsführer
 
Handelsverband Deutschland - HDE - e.V.
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10117 Berlin
 
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www.einzelhandel.de

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