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Handel 4.0 - Politik und Impulse für den digitalen Handel
Liebe Handel 4.0-Community, 

die Datenschutzgrundverordnung steht vor der Tür und wir warten alle gespannt, ob der 25. Mai mit einem großen Knall aufwatet oder doch in aller Stille vergehen wird. Mit dem HDE Quick-Check zur DSGVO können noch einmal die wichtigsten Punkte auf ihre Bearbeitung abgehakt werden. Sobald weitere Auslegungshilfen und Konkretisierungen vorliegen, werden wir diese selbstverständlich zur Verfügung stellen.

Wenngleich die DSGVO derzeit alle Aufmerksamkeit auf sich lenkt, ist auch die Umsetzung der Geoblocking-Verordnung nicht zu vernachlässigen, welche im Dezember diesen Jahres in Kraft tritt. Unser brandneue Geoblocking-Leitfaden beschreibt im Detail, wie Händler ihren Shop rechtssicher an die neuen Vorschriften anpassen können. Und wenn man schon dabei ist, können auch gleich die neuen Versandpreise der Deutschen Post eingebunden werden.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen,

Ihr Stephan Tromp
Stellv. Hauptgeschäftsführer
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Last Minute DSGVO-Check: Am 25. Mai tritt das neue Datenschutzrecht in Kraft
Symbolbild Amazon Am 25.05.2018 werden die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und ein neues Bundesdatenschutzgesetz in Kraft treten. Die DSGVO ist dann in allen Mitgliedstaaten der EU unmittelbar anwendbares Recht und muss auch von Händlern berücksichtigt werden. Daneben sind die konkretisierenden Vorschriften des BDSG-neu anzuwenden.

Einen Last Minute-Überblick über die neuen Datenschutz-Anforderungen erhalten Sie im praktischen Quick-Check.

Für HDE-Mitglieder haben wir zudem eine ausführliche Checkliste und Merkblätter zu den einzelnen Teilbereichen der DSGVO erstellt sowie in einer Übersicht alle nach unserer Ansicht relevanten Umsetzungshilfen der Aufsichtsbehörden, öffentlichen Stellen und vertrauenswürdigen Institutionen zusammengefasst.

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Leitfaden: FAQ zur Umsetzung der EU-Geoblocking-Verordnung
Symbolbild Amazon Die Geoblocking-Verordnung (Verordnung (EU) 2018/302) ist ab dem 3. Dezember 2018 direkt anwendbar und für Händler bindend.

Online-Shops ebenso wie stationäre Händler sind direkt von dieser Verordnung betroffen, da sie einen Kauf durch einen Kunden nicht länger auf Basis seiner Nationalität oder seines Aufenthalts- bzw. Wohnortes ablehnen dürfen. Während damit ausdrücklich keine Lieferverpflichtung einhergeht, wird de facto ein Kontrahierungszwang geschaffen. Kunden aus anderen Teilen des Europäischen Wirtschaftsraums sollen in der Lage sein unter exakt denselben Bedingungen einzukaufen wie lokale Kunden. Damit ist es verboten einen Kauf von einem bestimmten Wohnort, einem in einem bestimmten Land originären Bankkonto oder Zahlungsmittel oder einer bestimmten IP-Adresse abhängig zu machen.

Händler sollten daher Maßnahmen ergreifen, um ihre Online-Shops auf die technische und rechtliche Übereinstimmung mit den Vorschriften der Verordnung vorzubereiten. Um die handelsrelevanten Vorschriften der Geoblocking-Verordnung praxistauglich zu erläutern, hat der HDE einen Leitfaden mit Fragenkatalog entwickelt.

>> Mehr Informationen
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Mittelstand 4.0 - Agentur Handel: Regionales Onlinemarketing für kleine und mittlere Unternehmen
Symbolbild Amazon Ein Klick ins Netz und Kunden erhalten einen Einblick in eine umfangreiche Angebotswelt und somit auch unzählige Vergleichsmöglichkeiten. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Leistungen im Internet sichtbar platzieren, sich von der Konkurrenz abgrenzen und Ihre Zielgruppe richtig ansprechen. Onlinemarketing wird daher immer wichtiger. Dabei bietet es sich an, Marketingaktivitäten zunächst regional auszugestalten und entsprechende Informationen mit regionalem Bezug über verschiedene Onlineplattformen zur Verfügung zu stellen.

Welche dies sein können, zeigt der aktuelle Leitfaden „Regionales Onlinemarketing für kleine und mittlere Unternehmen“ der Mittelstand 4.0-Agentur Handel. Hier erfahren Sie, für wen sich regionales Onlinemarketing eignet, welche Grundlagen Sie bei Ihren regionalen Onlinemarketingaktivitäten beachten sollten und wie Sie Ihre Onlinemarketingaktivitäten ausgestalten können, um gezielt neue Kunden aus Ihrem Umkreis zu gewinnen.

>> Zum Ratgeber
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Deutsche Post erhöht Preise für Bücher- und Warensendungen
Mit dem 01. Juli 2018 wird die Deutsche Post ihre Preise für Bücher- und Warensendungen erhöhen: 
  • Büchersendung Groß (bis max. 500 Gramm): €1,00 --> €1,20
  • Büchersendung Maxi (bis max. 1.000 Gramm): €1,65 --> €1,70
  • Warensendung Kompakt (bis max. 50 Gramm): €0,90 --> €1,30
Die Preise für andere Briefprodukte, wie z.B. den Standardbrief, bleiben hiervon unberührt.

Händler, die ihre Portokosten im Rahmen der Lieferkosten an den Kunden weitergeben, müssen also die Angaben im Shop unbedingt an die neuen Werte anpassen. Gleiches gilt für genutzte Preisvergleichsseiten & Co. Begründet werden die Preissteigerungen mit allgemeinen Kostensteigerungen und den erhöhten Transportkosten.

>> Mehr Informationen
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Google-Treffer: Zur Recherchepflicht des Händlers nach Abgabe einer Unterlassungserklärung
Symbolbild Amazon Hat man nach einer Abmahnung einmal eine Unterlassungserklärung abgeben müssen, so ist besondere Vorsicht geboten. Der Schuldner einer Unterlassungserklärung ist nach einem aktuellen Urteil des LG Münster verpflichtet, zur Vermeidung weiterer wettbewerbswidriger Werbung auch gängige Postale nach unzulässiger Werbung selbständig zu recherchieren und auf diese Portale einzuwirken, sodass die Werbung dort nicht mehr erscheint.

Im Münsteraner Fall hatte sich ein Hotel- und Gastronomiebetrieb verpflichtet, eine 3-Sterne-Werbung zu unterlassen, weil er nicht über die entsprechende Zertifizierung verfügte. Eine Google-Suche führte jedoch weiterhin zu einem Treffer mit der Kurzbeschreibung „3-Sterne-Hotel M. in O. günstig bei HRS buchen …“. Dem Betrieb wurde vorgehalten, dass er seine Kontrollpflicht verletzt habe. Es habe nicht ausgereicht, HRS und Google nach Zugang der Abmahnung aufzufordern, sämtliche Hinweise auf eine Zertifizierung zu beseitigen. Vielmehr habe er die Reichweite seiner Recherche- und Kontrollpflichten verkannt und diese dadurch verletzt, dass nicht hinreichend auch auf eine Entfernung des hier gerügten Sternehinweises von „hrs.de“ hingewirkt worden sei.

>> Zum Urteil
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Wie schützt man sich als Händler gegen Cyber-Kriminalität?
Symbolbild Amazon Im Interview mit dem HDE geben die Cybersecurity-Experten der Signal Iduna einen Einblick hinter die Kulissen des aktuellen Hypes zur Cyber-Kriminalität und erklären, warum das Thema in der Zukunft noch an Relevanz für den Handel gewinnen wird. Finde Sie Antworten auf spannende Fragen wie:
  • Was ist Cyber-Kriminalität und wer ist gefährdet?
  • Wie können sich Händler gegen Cyber-Risiken absichern?
  • Wie hängt das Thema mit der DSGVO zusammen? 
>> Zum Interview
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EVENTS & TERMINE
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Herzliche Grüße,

Stephan Tromp
Stellv. Hauptgeschäftsführer
 
Handelsverband Deutschland - HDE - e.V.
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10117 Berlin
 
Tel.: +49 (30) 726 250 15
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