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Handel 4.0 - Politik und Impulse für den digitalen Handel
Liebe Handel 4.0-Community, 

der EU-Gesetzegeber plant die Einführung von Barrierefreiheitsanforderungen, welche auch den Online-Handel betreffen werden. Aber wie genau wird ein Webshop barrierefrei? Welche technischen Herausforderungen kommen auf Shopbetreiber zu? Im Merkblatt des HDE erfahren Sie, wie Sie Ihren Onlineauftritt barrierefrei gestalten und somit neue Kundengruppen erschließen können.

Eine weitere schnell wachsende Kundengruppe sind die Instant Shopper - und stehen somit im Mittelpunkt des aktuellen Online-Monitor Newsletters. Denn Instant-Shopping macht das Einkaufen via Social Media noch bequemer und schneller. Vor allem bei weiblichen Instagram-Nutzerinnen verzeichnet dieses Modell großen Erfolg.

Nicht vergessen: Bei unserem 9. Forum Handel 4.0 möchten wir diskutieren, wie unternehmerische Verantwortung im Einklang mit Innovationskraft stehen kann. Sie sind herzlich eingeladen!

Ich wünsche eine spannende Lektüre,

Ihr Stephan Tromp
Stellv. Hauptgeschäftsführer
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HDE Merkblatt: Umsetzungshilfe für Barriefreiheitsanforderungen
Um die Inklusion und Partizipation körperlich und geistig eingeschränker Menschen zu fördern, plant der EU-Gesetzgeber die Einführung harmonisierter Barrierefreiheitsanforderungen für bestimmte Produkte und Dienstleistungen. Dies umfasst auch den Online-Handel, welchem sich durch die Erschließung dieser Kundengruppen ein ernormes Wachstumspotenzial eröffnet. In Deutschland gelten laut dem Statistischen Bundesamt über zehn Prozent der Bevölkerung als schwerbehindert. Das Merkblatt des HDE liefert zahlreiche Tipps und Tricks um den Online-Handel barrierefrei zu gestalten und sich somit frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen.

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HDE Online-Monitor Newsletter: Instant Shopping via Instagram & Co.
Im September beschäftigt sich der HDE Online-Monitor Newsletter mit dem Thema Instant Shopping, also der Abwicklung von Einkäufen innerhalt einer App wie Instagram ohne dafür die Seite eines Online Shops aufrufen zu müssen. Besonders weibliche Instagram-Nutzer sind an dieser Art des Shoppings interessiert. Auch für Händler bietet das One-Stop-Shopping Vorteile: Der Weg vom ersten Kundenkontakt hin zum Kauf ist kürzer und der Kaufanreiz kann somit schneller in eine tatsächliche Kaufhandlung umgesetzt werden. 

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Verstärkter Online-Handel erfordert neue Logistikkonzepte
Gemeinsam mit kommunalen Spitzenverbänden und dem Bundesverband Paket & Express Logistik positioniert sich der HDE zur Zukunft der Logistik. So sollen unter anderem Logistikkonzepte durch verringerte Fahrleistungen und stärkere Auslastungen optimiert werden. Daneben könnten privilegierte Ladezonen im innerstädtischen Bereich und Einfahrverbote für normale Verkehrsteilnehmer den Umgang mit gewerblichem Lieferverkehr klären. Auch die Einrichtung von Mikro-Depots im Immobilienbestand sollte gefördert werden. Wir fordern zudem zu prüfen, ob mögliche Nachtbelieferungen zur Entzerrung von Verkehrslastspitzen beitragen können.

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Digitalrat: HDE fordert innovationsfreundliche Politik
Am 22. August hat die Bundesregierung einen Digitalrat eingesetzt. Dieser soll die Regierung in Zukunft zu technologischen Aspekten beraten und so Impulse für eine erfolgreiche Digitalisierung setzen.
Der HDE sieht in der Einsetzung eines Expertengremiums einen wichtigen Schritt und fordert von der Bundesregierung gleichzeitig eine innovationsfreundlichere Politik. Grundlegend sind flächendeckend schnelle Internetverbindungen. Weitere Bürokratisierung wie allgemeine Algorithmenkontrollen lehnt der HDE ab. Diese sind fortschrittshemmend, wenn Unternehmen gezwungen werden, ihr wesentliches Alleinstellungsmerkmal öffentlich zu machen.

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Urteil: Widerrufsrecht beim Kauf an einem Messestand
Ob Verbraucher bei Käufen an Messeständen ein Widerrufsrecht haben, hängt maßgeblich vom Erscheinungsbild des Messestandes ab. Dies geht aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs hervor. Im konkreten Fall hatte ein Kunde an einem Messestand ein Haushaltsgerät im Wert von 1600€ bestellt wobei ihn der Verkäufer nicht über seine Widerrufsrechte informierte. Die Verbraucherschutzzentrale klagte, da sie der Ansicht war, dass der Verkäufer seine Waren außerhalb von Geschäftsräumen verkaufe und somit das zweiwöchige Widerrufsrecht gelte.
Der BGH als Letztinstanz bat daher um Stellungnahme des EuGH um zu klären, ob es sich bei einem Messestand, den ein Unternehmer zum Verkauf seiner Produkte nutzt, um "Geschäftsräume" handelt. Laut EuGH ist dies dann der Fall wenn für den Kunden klar ersichtlich ist, dass es sich um einen Verkaufsstand handelt und er davon ausgehen müsse, dass dort kommerzielle Geschäfte abgeschlossen werden.

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Urteil: Verkürzte Verjährungsfrist für Gewährleistung bei Gebrauchtwaren nicht zulässig
Bisher war es möglich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Klauseln zu verankern, welche die Verjährung bei gebrauchten Waren im B2C-Bereich auf ein Jahr verkürzen. Der EuGH hat nun geurteilt, dass lediglich die Haftungsdauer für Mängel an gebrauchten Waren auf ein Jahr verkürzt werden kann, die Verjährungsfrist gilt demnach weiterhin zwei Jahre ab Kauf. Der deutsche Gesetzgeber muss daher entsprechende Regelungen im BGB überarbeiten um die EU-Verbrauchsgüterkauf-Richtlinie umzusetzen. Bis zum Abschluss der Gesetzesänderung bleibt die bestehende Richtlinie in Kraft. Dennoch sollten Händler schon jetzt ihre AGB anpassen um mögliche Abmahnungen oder Klagen zu vermeiden.

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NEOCOM 2018: Multi- und Omnichannel-Handel im Fokus 
Von 23.-24. Oktober 2018 findet die diesjährige NEOCOM im Kameha Grand in Bonn statt. Mit starken internationalen Keynotes und hochrangigen Best Cases aus Multi- und Omnichannel bildet die NEOCOM die Leitplattform in diesem Bereich und bietet exklusiven Zugang zu Innovationen und Inspiritaionen.
Das Themenspektrum deckt dabei alle Bereiche von Technologie, Daten, Logistik, Plattformen & Marketplaces, Commerce anywhere & anytime und Megatrends für den digitalen Handel ab.
Zudem werden im Rahmen der NEOCOM Night die Branchenpreise in den Kategorien NEO Excellence in Multichannal und NEO Personality of the Year verliehen.

>> Alle Informationen zur NEOCOM 2018
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Jetzt anmelden: Forum Handel 4.0 zum Thema "Corporate Digital Responsibility"
Was verantwortliche Unternehmensführung in der digitalen Welt praktisch bedeuten kann, welche Potenziale diese bietet und wo mögliche Grenzen eigenverantwortlicher Ansätze liegen, möchten wir gerne gemeinsam mit Ihnen beim 9. Forum Handel 4.0 am 24. September in Berlin diskutieren!
  • Gerd Billen, Staatssekretär, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
  • Prof. Dr. Christian Thorun, Gründer und Geschäftsführer, ConPolicy - Institut für Verbraucherpolitik
  • Frederick Richter LL.M., Vorstand, Stiftung Datenschutz
  • Stephan Tromp, stellv. Hauptgeschäftsführer, HDE
  • Birgit Riess, Director des Programms Unternehmen in der Gesellschaft, Bertelsmann Stiftung
  • Stephan Engel, Head of Culture & Collaboration - Corporate Responsibility, Otto Group
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EVENTS & TERMINE
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Herzliche Grüße,

Stephan Tromp
Stellv. Hauptgeschäftsführer
 
Handelsverband Deutschland - HDE - e.V.
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
 
Tel.: +49 (30) 726 250 15
Fax: +49 (30) 726 250 19
Mail: tromp@hde.de
Twitter: @StephanTromp
Twitter: @handelsverband
www.einzelhandel.de

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Handelsverband Deutschland e.V. (HDE)
Stephan Tromp
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Deutschland

03072625033
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